Abschied eines erfolgreichen Bezirksjugendleiters

Nach so vielen Jahren ist manch Aktion in Vergessenheit geraten, hier die letzten Worte eines Jugendleiters der gerne auf eine schöne Zeit mit der Schützenjugend zurück blickt.

Vorwort Bezirksjugendleiter Roland Steger

 

 

nach vielen Jahren der Mitarbeit im Schützenbezirk Oberpfalz ist es an der Zeit mich zu verändern.

Begonnen hat mein ehrenamtliches Engagement beim Bezirk als Kadertrainer der Pistolenschützen 1990 und als Webmaster für das Internet ab 1995. Beides fand damals auf Veranlassung von Max Kappl statt, ich kann mich noch gut erinnern wie mich Max zu Hause besuchte und mich um meine Mitarbeit bat. Kurz darauf hat mich die damalige Bezirksjugendleitung unter Josef Schön und Roland Roith gebeten für die Schützenjugend Jugendbildungsmassnahmen zu planen, zu organisieren und durchzuführen da sie es nicht auf die Reihe brachten. So fanden wir den Einstieg in Jugendbildungmassnahmen, wie „der Jugendsprecher im Verein“ oder „Spiel und Spaß, sinnvolle Freizeitgestaltung ohne TV und PC“. Nach meiner Wahl zum Bezirksjugendleiter war es ab der ersten Stunde mein Ziel einen Bezirkskader zu haben und die Jugendlichen die keine 10,9 Schießen nicht zu vernachlässigen da sie das Überleben der Vereine als Nachwuchs für Funktionärstätigkeiten sichern. Aus diesen Grund haben wir Mitarbeiterbildungs-maßnahmen mit den Titel „der Vereinsmanager“ konzipiert und mehrfach im Jugendgästehaus Waldmünchen durchgeführt. Viele der ehemaligen Teilnehmer stehen heute in ihren Vereinen in der Verantwortung wozu wir den Grundstein gelegt haben. Wir gingen mit Jugendlichen in die Berge, „Orientierung mit Karte und Kompass“ war das Thema zur Gewinnung von Selbstvertrauen, mit den gleichen Absichten kletterten wir durch Hochseilgärten „Gleichgewicht schafft Selbstvertrauen“ war der Titel dieser Jugendbildungmassnahmen.

Aber nicht nur Jugendbildungsmassnahmen fanden statt, in diesem Zeitraum kamen die Lichtgewehr auf den Markt und die Bezirksjugend erkannte die Chance damit jugendliche für unseren Sport gewinnen zu können. Mit viel Überzeugungsarbeit konnten ich für unsere Vereine und Gaue Leihgewehre kaufen die sich jeder bei uns kostenlos ausleihen konnte. Inzwischen müssen wir eine Gebühr erheben damit wir Ersatzteile und Reparaturen der Leihgewehre davon bezahlen können. Wir waren unserer Zeit voraus und das Lichtgewehr ist inzwischen der Oberpfälzer Verleihschlage in der verbandsüber-greifenden Jugendarbeit. Selbst Bezirksmeisterschaften mit dem Lichtgewehr für unsere kleinsten ab 6 Jahren finden jetzt bei uns statt und kommen sehr gut an.

Zur Weiterentwicklung des Sommerbiathlons in der Oberpfalz konnte ich einen Sponsoren für Sommerbiathlon Klappscheibenanlagen für das Luftgewehr (stehend und liegend) finden. Diese Anlagen können heute beim Bezirk kostenlos ausgeliehen werden. Somit wurde es jeden Verein ermöglicht mit den handelsüblichen Luftgewehren einen eigenen Sommerbiathlon durchzuführen bei dem es kracht und scheppert.

Der Ammoklauf in Winnenden am 11. März 2009 bei dem 15 Menschen starben machte es für mich notwendig die Jugendarbeit im allgemeinen zu überdenken. Ausschlaggebend waren die vielen Fragen der Reporter welche an mich gerichtet wurden. Mir wurde sehr schnell klar das wir als reine Sportschützen mehr bieten müssen als nur ballern und schießen. Seit diesen Tagen kommt bei mir das Wort „Schützen“ in unseren Vereinsnahmen nicht mehr von „Schießen“ sondern vom „Beschützen“. Unsere Vorfahren hatten die Absicht ihre Familien und Wohnungen zu beschützen, weshalb sie sich auch in Schützenvereine zusammengeschlossen haben. Früher waren es Feindliche Angriffe denen sich Schützenvereine stellen mussten, dass hat sich aber gewandelt nur der Job zu Beschützen ist geblieben. Es hat sich gezeigt das wir in der Jugendarbeit neue Schwer-punkte einfügen müssen.

Integration und Migration dürfen für uns keine Fremdworte sein, auch eine sexuelle Prävention und Jugendschutz müssen ernst genommen werden, wie auch die Problem die das Internet bringt. So haben wir uns in der Oberpfalz mit einem Europäischen Radio Projekt unter der Förderkulisse „Stärken vor Ort“ den neuen Herausforderungen gestellt und zwei Jahre lang gelernt was es heißt diese Schwerpunkte einzubinden. „Erstens anders, zweitens cool“ heißt eine Ausstellung die seit 2000 durch Deutschland wandert, wir waren 14 Tage lang bei der internationalen Aktion „die Lebenssituationen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ aufzeigt dabei und haben unsere Schützenjugend repräsentiert. Haben eine Schulung zur sexuellen Prävention durchgeführt bei der alle unsere Gaue vertreten waren, wofür ich den Gauen noch einmal danke.

Mit einem eigenen Web-Portal unter http://youthspeaker.netzcheckers.net haben die Jugendlichen des Radio-Projekts ihre Aktivitäten dargestellt und für Nachhaltigkeit wurde durch die Gründung eines Radio-Clubs im Weidener Schülercafe Scout gesorgt.

Leider gab es auch Rückschläge, so wollte ich mit unseren Kader gerne zu einem Vergleichskampf nach Israel fliegen was mir leider untersagt wurde. Die Kontakte dazu hatte ich bei der Weltmeisterschaft in Hochbrück geknüpft.

Doch dafür haben wir unsere Öffentlichkeitsarbeit um Geocaching als Freizeitgestaltung, eine Spieleaktion unter den Titel „Werwolfnacht“ erweitert und mit unseren Freunden von der DLRG eine große Rettungs- und Katastrophenschutzübung in der Weidener Thermenwelt durchgeführt. Bei der alle Teilnehmer noch mit einem Badegutschein belohnt wurden. Ganz nebenbei war die Schützenjugend noch bei der ISSF-Weltmeisterschaft in Hochbrück vertreten und besucht den Bayerischen Rundfunk, den StarRapper Cool Savos die Band Revolverheld und war zum Konzert von ACDX eingeladen.

An Öffentlichkeitsarbeit hat es in den letzten Jahren meiner Tätigkeit als Bezirksjugendleiter nicht gefehlt, der Schießsport kam aber auch nicht zu kurz. Unseren Schwerkunkt Sommerbiatholn habe ich bereits erwähnt. Der Bezirkskader ist am arbeiten auch wenn unsere Pistolenschützen noch vernachlässigt werden ist der Gewehr- und Bogenkader sehr erfolgreich, was auch bei den Landestrainern Anerkennung findet. Der Shooty Cup und unser Oberpfälzer Förderpreis ist inzwischen fest im Sportjahr verankert. Wir sind der einzige Bezirk in Bayern der für seine Sieger Shooty-Medailien und Shooty-Tassen fertigen lässt. Der Oberpfalzpokal findet vor der den Meisterschaft als Trainingsmöglichkeit statt, am Training der Bezirke haben wir teilgenommen und bei den Wettkämpfen waren wir von der Jugend immer vertreten. Nur schade das wir beim Bayernpokal regelmäßig einen der hinteren Plätze belegt haben, was an der geringen Nachwuchsdicht lag und in den nächsten Jahren noch schlechter werden wird wenn ich mir die Statistiken ansehe.

Von einem Ziel musste ich mich leider verabschieden, so hatte ich immer den Traum das jeder Schützenverein in Bayern automatisch mit der Mitgliedschaft im BSSB die öffentliche Anerkennung erhält, damit sie im Bayerischen Jugendring Fördermittel für die Jugendarbeit beantragen können. Leider sieht das der Bayerisch Sportschützenbund mit seinen Landesschützenmeisteramt anders und unternimmt alles um das zu verhindern. Wie der Schelm denkt so ist er sagte meine Großmutter immer und wie der Schelm BSSB denkt kann man in der Geschäftsordnung des BSSB lesen. So haben die Jugendleiter im BSSB auf Bezirks- und Gauebene nur ein geduldetes und kein verbrieftes Mitspracherecht in den Gremien. Das bedeutet das beim BSSB in etwa 25% der Mitglieder auf Grund ihres Alters diskriminiert werden.

Wir haben immer versucht die Weichen Richtung Zukunft zu stellen und wie ich finde ist unser Bezirk von der Jugend her recht gut aufgestellt. Dennoch fehlen bei uns Menschen die sich Qualifizieren lassen. Qualifizieren heist das jemand bereit ist sind sich für die Jugendarbeit zu bilden. Wir sind der Bezirk mit den wenigsten C-Trainern, Jugendleiter Card Inhabern und Lizensierten Jugendleitern, das ist wahrlich eine Schande. Jugendarbeit geht nicht ohne Bildung. Die von der Bayerischen Schützenjugend angebotene Ausbildung zum Lizensierten Jugendleiter ist gut und günstig, sie ist für jeden Verein und jeden Menschen der daran teilnimmt ein Gewinn. Der Referent für Ausbildung und Weiterbildung besetzt im Bezirk die Schlüsselstelle zum Überleben unserer Vereine, auf diesen Posten muss endlich gearbeitet werden. Das wir keinen Nachwuchs bei den Trainern und Jugendleitern haben wird unser Niedergang sein. Nur mit Bildung können wir langfristig erfolgreich sein und überleben.

Mein Dank gilt den Bezirksjugendsprechern die mich bei allen Aktionen auf Bezirksebene unterstützt haben und ihre persönlichen Interessen oft zurück stellten um ehrenamtliche Verantwortung zu übernehmen.

 

 

Jugendbildungsmassnahmen

in den letzten 5 Jahren haben von knapp 300 Vereinen folgende Vereine in der Oberpfalz Bildungsmassnahmen abgerechnet:

„Schützenjugend Eichenlaub Kürn e.V.“

„Schützenjugend SG Wildenstein Regenstauf“

„Schützengau Jura“

 

Bayernpokal der Jugend 2011

Beim Bayernpokal haben sich erfreulicher weise wieder alle Bezirke beteiligt. Für viele teilnehmende Jungschützen zählt das erbrachte Ergebnis für die Rangliste der Ausscheidung zum Bayernkader. Der Bayernpokal wird immer vor der Bayerischen Meisterschaft ausgetragen, um den Jugendlichen eine weitere Trainingsmöglichkeit auf der Olympia-Schießanlage  zu ermöglichen. Über Vergabe des Pokals entscheidet ein Punktesystem, sodass die Siegerehrung so manche Überraschung brachte.

In der Gesamtwertung belegten wir den 7 Platz vor München, besonders erwähnenswert sind die Wertungen der Luftgewehr Schülerklasse  auf Platz 1 mit 771 Ringen vor Mittelfranken mit 763 Ringen und Oberbayern mit 757 Ringen. Auch die Mannschaft mit der Freien Pistole beeindruckte durch einen 2. Platz mit 992 Ringen hinter Oberbayern mit 1006 Ringen und vor Unterfranken mit 963 Ringen.

Der 7. Platz ergibt sich immer weil uns Bogenschützen in der Mannschaftswertung fehlen und wir so geschwächt antreten müssen. Für 2012 hat sich auf Antrag eine Änderung gegeben da es sich beim Wettkampf um den Bayernpokal handelt kann die Oberpfalz in Zukunft seine Bogenschützen mit Schützen aus dem OSB auffüllen.

Oberpfalzpokal der Jugend 2011

Der Oberpfalzpokal wird vor dem Bayernpokal geschossen um den Jugendlichen eine Trainingsmöglichkeit mit den Mannschafts-Kammeraden zu bieten. Im Mai gewann den Oberpfalzpokal der Donaugau mit 5355 Ringen vor dem Nordgau mit 5089 Ringen, den 3 Platz belegte der Grenzgau und den undankbaren 4. Platz belegte der Regentalgau.

Shooty Cup 2011 auf Bezirksebene

Im Rahmen des Oberpfälzer Förderpreises wurde der Shooty Cup mit … Mannschaften  in den Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole durchgeführt.

Sieger wurde in der Disziplin Luftgewehr:

  1. Platz Regensburg 1 mit Verena Träger und Christina Dörrich 379 Ringe
  2. Platz Fuchsmühl 1 mit Nina Haubner und Sabrina Hößl 376 Ringe
  3. Platz Döllnitz 1 mit Kerstin Kammerer und Patericia Kammerer 362 Ringe

Luftpistole:

  1. Platz Hohenschambach mit Lukas Prock und Johannes Gabler 274 Ringe
  2. Platz Oberlind 1 mit Felix Volkmer und Johannes Reil 267 Ringe
  3. Platz Oberlind 2 mit Valentin Kellner und Vinzenz Kellner 205 Ringe

Bezirksmeisterschaft Lichtgewehr

Zur diesjährigen Bezirksmeisterschaft erweiterte die Jugendleitung des Schützenbezirks Oberpfalz den Reigen der Disziplinen um die Waffengattung Lichtgewehr-Kinder. Erstmals war es für die Jungen und Mädchen im Alter von 6-10 Jahren möglich an den Bezirksmeisterschaften teil zu nehmen.

In einer Zeit von 20 Minuten galt es für die Kinder 20 Treffer mit möglichst wenigen Fehlversuchen auf Biathlonziele abzugeben. Wie uns Bezirksjugendleiter Roland Steger wissen lies geht es in der Oberpfalz jetzt daran die Kindern ab sechs Jahren sportlich an die Vereine zu binden und ein Biathlonmodus sorgt dabei für schnelle Erfolgserlebnisse unserer Kleinen. Stellvertretender Bezirksjugendleiter Michael Gösl meinte wörtlich: „Unsere Kinder müssen zeitig an das Sportschießen herangeführt werden bevor sie zu anderen Sportarten abwandern. Wer einmal bei einer anderen Sportart Fuss gefasst hat ist schwer zurück zu gewinnen, darum müssen wir schon im Vorschulalter mit unseren sportlichen Bemühungen ansetzen. “Den kleinen Sieger überreichte Bezirksjugendleiter Roland Steger die offiziellen Siegernadeln des Schützenbezirks mit Siegerurkunden, das Freundschaftsband des Bundespräsidenten Christian Wulf und einen Antiaggressionsball der Bayerischen Schützenjugend. Stellvertretender Bezirksjugendleiter Daniel Neugebauer dankte nach der Siegerehrung den aufgeregten Eltern und Betreuern für die Unterstützung beim Wettkampf und kündigte für 2012 ein Wiederholung der Bezirksmeisterschaft für Kinder an. Vielleicht so Neugebauer: „Greift die Idee ja der ein oder andere Verein auf. Wir aus der Bezirksjugendleitung versuchen ständig Jugend- und Kinderarbeit voran zu bringen weil jeder Weltmeister mal klein angefangen hat. Warum sollte unsere Kinder nicht mit einem Lichtgewehr, die Karriere neben Mami und Papi am Stand beginnen.“

Oberpfalzkader

 

Der Oberpfalzkader Luftgewehr und Bogen hat sich etabliert und ist in München bereits sehr angesehen. Er finanziert sich zum großen Teil aus finanziellen Mitteln die früher der Jugend zur Verfügung standen. Leider gibt es obwohl von der Jugend bereits mehrfach eingefordert noch immer keinen Pistolenkader, es zeichnet sich in diese Richtung auch keine positive Entwicklung ab.

 

Öffentlichkeitsarbeit

YouthSpeaker das Portal für Jugendsprecher, Jugendleiter und Mitarbeiter

http://YouthSpeaker.netzcheckers.net ist eine Internetplattform für Jugendsprecher und Jugendleiter zur überfachlichen Jugendarbeit die von der Bezirksjugendleitung gepflegt wird. Das Jugendportal versteht sich als Sammlung von Anregungen und Ideen zur Jugendarbeit in Gauen und Vereinen. Das Jugendradio auf dieser Plattform ist ein Projekt, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Europäischen Sozialfonds in der Kulisse von „Stärken vor Ort“. Jugendgruppen des Schützenbezirks die an Radioarbeit interessiert sind oder selber Projekte organisieren wollen können sich gerne bei uns melden oder einbringen. Gerne informieren wir über mögliche Maßnahmen und Fördertöpfe für überfachliche Maßnahmen.

Der Punkt Jugendsprecher beinhaltet eine Tätigkeitsbeschreibung für den Job JugendsprecherIn und unter Jugendleiter findet man die Aufgaben einer Jugendleitung. Es ist ja wohl klar das es sich dabei nur um Vorschläge handelt, ein jeder der Amtsinhaber sollte sich jedoch mal über seine Aufgabe Gedanken machen. Gerne sind wir bereit und referieren bei Ihnen im Verein zur Jugendarbeit.

Das Projekt ist im Herbst 2011 ausgelaufen und wird zur Zeit noch von Bezirksjugendleiter Roland Steger privat finanziert. Die technische Ausstattung ging als Leihgabe an die Jugendlichen damit ein so erfolgreiches Projekt weiter laufen kann. Es gilt der Bezirksjugendleitung dafür zu danken.

Radio Youthspeeker
Interview mit Julia Rösch

Radio Youthspeeker ist ein Projekt im Rahmen „Stärken vor Ort“ in Zusammenarbeit mit dem Schützenbezirk Oberpfalz. Seit 2010 machen Jugendliche Radio für Jugendliche…Der 1. Bezirksschüzenmeister Roland Roith hat mal bei Julia Röch nachgefragt, die das Projekt zusammen mit unserem Bezirksjugendleiter Roland Steger betreut.

Julia, das Projekt begann letztes Jahr. Wie lange bist du schon beim Team?
Ich bin seit Anfang an mit im Boot – mit Roland arbeite ich schon länger zusammen. Hab ihn damals in der Sofie Scholl Realschule kennengelernt, wir haben da beide Radiokurse gegeben. Wer in der bayerischen Jugendarbeit unterwegs ist kommt an Roland nicht vorbei…daher kennen wir uns eigentlich…

Du hast ja bereits sehr viel Farbradio-Erfahrung.
Wie war dein erster Eindruck von den Nachwuchs-Reportern aus Weiden?

Schon seit einigen Jahren – ich glaube vier Jahre sind es inzwischen arbeite ich schon mit Kindern und Jugendlichen zusammen und mach‘ mit den Kids Radio. Meist sind das Gruppen, mit denen ich einen oder mehrere Tage arbeite. Deshalb war ich gespannt, länger mit eine Gruppe zusammen zu arbeiten. Denn Gruppen, die längere Zeit miteinander arbeiten, müssen viel mehr Engagement und Interesse mitbringen. Und das tun die Kids definitiv…das sieht man an ihrer super Arbeit!

Wie oft trifft sich die Redaktion?
Wir treffen uns jeden Freitag im Schülercafe Scout – ein klasse Ort! Dort ist Redaktionssitzung, wir besprechen Themen, Ideen, Vorgehensweisen etc. Und dann samstags und/oder sonntags im JUZ Weiden. Dort haben wir unser gesamtes Equipment und können produzieren, schneiden etc.

Wie läuft so eine Redaktionssitzung ab?
Ganz locker. Ganz unterschiedlich. Ist auch nicht so, wie man sich das vorstellt. Jeder wirft seine Ideen ein, und wir reden darüber. Dadurch entwickeln sich die Ideen immer weiter…neue kommen dazu, jeder bringt sich ein.

Wer legt die Themen fest? Gibt es einen „Chef“ bei den Jugendlichen oder führst du und/oder Roland Steger das Regiment?
Das Wort „Regiment“ würd ich in dieser Verbindung nicht in den Mund nehmen. Wir sind ein Team – Roland und ich sind lediglich der „Fachmann“ bzw. die „Fachfrau“ in Sachen Radio. Einen Chef gibt’s so also nicht – klar gibt’s Kids, die sich mehr einbringen und mehr Erfahrung haben. Aber wo ist das nicht?!

Du hast aber, soweit ich weiß, nichts mit dem Schießsport zu tun.
Wie bist du zu diesem Projekt erfahren?

Nein, mit dem Schießsport hab‘ ich nichts zu tun. Ich kenn, wie vorher schon erwähnt, den Roland schon länger aus der Jugendmedienarbeit – und da ich jetzt seit einem Jahr auch in Weiden wohne und arbeite, bin ich dazu gekommen.

Wie bist du eigentlich zur Radio-Arbeit gekommen?
Lange Geschichte! Radio mach ich schon lange – seit dem Beginn meines Studiums. Dort gab es den Studentensender „fh radio“ – da war ich 2 Jahre lang Redaktionsmitglieder und Moderatorin und dann 2 Jahre Redaktionschefin Während der Zeit bin ich auch zu Farbradio gekommen – bei Farbradio bin ich seit Beginn; also seit über 5 Jahren dabei! Ich hab auch schon bei Radio Ramasuri gearbeitet und beim BR in Würzburg…also ich hab bissle Ahnung vom Radio machen.

Arbeitest du auch wirklich im Radio-Bereich?
„Wirklich“ arbeite ich nicht mehr im Radio-Bereich. Ich hab wie gesagt schon für den BR und Radio Ramasuri gearbeitet. Und bin noch immer aktives Mitglied bei Farbradio. Nächste Sendung übrigens am 3. Oktober um 20 Uhr auf Radio Galaxy Amberg/Weiden – mit mir am Mikrophon…
Eigentlich arbeite ich in einer PR-Agentur. Ich betreue z. B Paulaner als Kunde und ein paar andere große wie auch regionale Kunden. Daher bin ich auch immer viel unterwegs. Neulich war ich sogar auf einem Fotoshooting mit den FC Bayern Spielern…:)

Du eilst von Fortbildung zu Fortbildung…
Arbeitest du sonst noch in Medienprojekten bei Vereinen/Verbänden mit?

Immer wieder mal. Ja. Und immer wieder sehr gerne. Mach hin und wieder mal ein Radioprojekt in Vereinen oder Schulen. Aber nicht nur Radio – auch Film, Handyclips, Fotostorys… Ich liebe alles was mit Medien zu tun hat!

Julia, herzlichen Dank für das kurze Interview. Du hast uns das Radio-Projekt aus der Sicht einer Nicht-Schützin verdeutlicht.
Ich wünsch dir weiterhin viel Spaß bei unserem gemeinsamen Projekt!

Lichtgewehre des Schützenbezirks Oberpfalz

Sie können sich beim Schützenbezirk Oberpfalz Lichtgewehre ausleihen. Seit Jahren ein Hit bei uns im Bezirk. Heuer ist eine Kooperation mit der Bayerischen Sport Jugend ausgelaufen die sehr erfolgreich war. Während dieser Kooperation haben wir ca. 230 Lehrkräften, Übungsleiter und Erzieher/innen die Möglichkeiten des Sommerbiathlon näher gebracht und in der Durchführung geschult. Die Weiterbildungsmassnahmen sind sehr gut angenommen worden und zeigen bereits Früchte in der Oberpfalz. So gibt es inzwischen sogar bei Volksskiläufen auf der  Silberhütte das Angebot des Biathlons mit Lichtgewehren und Trainer sowie Lehrkräfte zeigen immer wieder Interesse an dieser Sportart. Leider war es uns nicht Möglich Sommerbiathlon in der Mädchen Realschule in Weiden als Schulsport zu etablieren obwohl die Materiellen und Ideellen Voraussetzungen gegeben waren. Es scheiterte schlicht an der fehlenden Unterstützung durch den Bezirksschützenmeister.

Schlusswort

Die vielen Aktivitäten der Schützenjugend wurden nur durch eine tatkräftige Unterstützung der Gaue, dem Bezirksschützenmeisteramt, der Bezirksjugendleitung und der Jugendsprecher möglich. Ich bedanke mich bei allen die uns im letzten Jahr zum Wohl der Jugend in der Oberpfalz unterstützt haben.

Euer

Roland Steger

1. Bezirksjugendleiter der Oberpfälzer Schützenjugend