Diktieren statt tippen

Nebengeräuschunterdrückung von Olympus-Mikrofon Rec Mic II überzeugt.

Olympus RM 4110 S
Diktieren statt Tippen mit Olympus RM 4110 S

Mittels Mikrofon in den Rechner zu sprechen und das gesagte mittels Software in Text transkribieren zu lassen ist kein Hexenwerk. Technisch notwendig sind dafür eine gute Software, für Windows Dragon Naturally Speaking und ein gutes Mikrofon. Natürlich muss man das Diktieren auch können, den druckfertige Sätze im Kopf vorzuformulieren und dann druckreif zu sprechen kann nicht jeder. Einige Fallstricke wie Eigennamen, Fachbegriffe und Satzzeichen lassen sich mit etwas Übung schnell in den Griff bekommen. Früher liesen sich die Büromenschen dazu verleiten erst zu tippen, wenn sie dann lesen konnten was sie zu Papier gebracht haben ging es mit der Korrektur los.

Die neue Spracherkennungssoftware erkennt wesentlich präziser das gesprochene Wort und versteht es die Nebengeräusche recht erfolgreich auszublenden.

Neben der Software spielt das Mikrofon eine wichtige Rolle wobei Dragon Naturally Speaking recht gut mit den eingebauten Mikrofonen zurechtkommt. Wer viel Diktiert hat sein Mikro doch lieber in der Hand und so hat Olympus erfolgversprechende Modelle aufgelegt. Die wichtigsten Fortschritte sind dabei Nebengeräuschunterdrückung, ein langes Kabel für eine vernünftige Bewegungsfreiheit, antimikrobielle Oberfläche für den Einsatz in Kliniken, ein funktionierendes Plug & Play sowie Funktionstasten die einem eine langwierige lästige Fummelei ersparen. Wir haben uns das Modell RM 4110 S mit Trackball und Schiebeschalter zum Starten und Stoppen des Diktats angesehen. Nebenbei hat uns die Verarbeitung und das Handling gut gefallen, es liegt gut in der Hand. Aufnahmen mit Musik und Arbeitsgeräuschen im Hintergrund liesen sich gut bewerkstelligen und stellten uns zufrieden. Das hochwertige Olympus